Echter als echte Skulpturen

 

BronziWenn Kunst echter als echt zu sein scheint. In unserem Fall handelt es sich um Skulpturen. Ich beziehe mich hierbei auf die letzten Werke Johannes Genemans, Holländer Italiener, besser noch Einwohner der italienischen Wahlheimat Region Marken. Bereits Modedesigner, vor allem für Schuhwerk, beschloss er eines Tages, seinem Leben eine entscheidende Wendung zu geben und seine außergewöhnliche erfinderische Qualität sowie seine technische Fähigkeit und vor allem seinen Sinn für das Plastische, den er zweifelsohne in sich trägt, der wahren Kunst, der die keine praktische Funktion hat, in den Dienst zu stellen. Er hat die Produktionen von Skulpturen vergangener Zeiten aufgegriffen und leidenschaftlich die Entwicklung des “Schönen” über die Jahrhunderte erforscht, dabei haben besonders Beispiele griechischer Klassik und europäischer Renaissance, vor allem der italienischen einen tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen.
Diese Modelle hat er sich in seine Seele eingeprägt. So dass er mit seinem Wissen, seiner Gewissenhaftigkeit und seiner Geduld, die eben seinem nordischen Ursprung zuzuschreiben sind, den erfinderischen und kreativen Prozess beginnt (von der grafischen Planung, über die Erstellung der Form mit Tonerde, das Schmelzen, was die Bronzefiguren betrifft, auch wenn er den Gebrauch anderer Materialien nicht verschmäht : Stein, Marmor oder was auch immer), er stellt die Idee seines Projekts neben geschichtliche Leitbilder und dabei gelingt es ihm, auf außergewöhnliche Weise zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu vermitteln, und zwar insofern, dass das Konzept der Schönheit wie es alt hergebracht verstanden wurde, sich in moderne Empfindsamkeit verwandelt (um ein Verb zu verwenden, das Hans Georg Gadamer liebt).
Leben wir oder leben wir nicht mitten in einer Kultur des Zitierens ? Nun gut, hier also das Zitieren Genemans: mit Bezug auf die Antike mit den Leidenschaften und Gefühlen wie immer (also den ewigen) auf sentimentale Art der Moderne wahr gemacht.

Bronzi  Bronzi  Bronzi

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BronziFast so als hätte er zwei Seelen verleiht Johannes Genemans in anderen Momenten seinen Werken - vor allem den Gesichtern - eine metaphysische Unbeweglichkeit, die die Dimension des Wahren “über” die Körperlichkeit hinaus rückt, und zwar in einen Bereich des “darüber hinaus” in die Nähe einer nicht wahren Qualität des Mysteriums und des Geistes.
Er verwendet dabei stets Stilelemente von ausdrucksstarker Natürlichkeit, eine Lösung also von Zweideutigkeit und Widerspruch (in der sich fast immer Hyperrealismus findet), die innerlich das Wahre und das darüber Hinausgehen miteinander verschweißt. In diesen Fällen nehmen die Arbeiten des holländischen Bildhauers eine gewisse Heiligkeit an, die eine meditative Beschaulichkeit herbeiführt. Im Grunde ist der Bildhauer, mit diesen beiden Arten, seine künstlerische Wahrheit zu erzählen, die eine naturalistisch oder gar veristisch und die andere metaphysisch, so als würde er mit seinen Plastiken das große Geheimnis, das der Mensch ist nachbilden, mit seiner doppelten Natur, Körper und Seele, Vernunft und Geist, Verstand und Gefühl, sein Wesen sein nach dem Abbild des Schöpfers, imstande dazu, sowohl Töne zu erfassen als auch gleichzeitig unausgesprochene Stimmen aus der Stille wahrzunehmen.

Armando Ginesi (Kunstkritiker)

 

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